Lessing-Förderschule Freiburg

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Unsere Schule 
Welche Schüler besuchen die Förderschule?
Aufgaben und Ziele der Förderschule
Unterricht in der Förderschule
Unterrichtsgrundlage
 

Unsere Schule
Die Lessing-Förderschule liegt am Rand der Stadtmitte Freiburgs, direkt an der Dreisam, im Stadtteil Freiburg-Wiehre. Wir sind  in einem klassizistischen Gebäude, gemeinsam mit der Lessing-Realschule untergebracht. Unsere Schule hat z. Zt. 165 Schülerinnen und Schüler, die in 10 Klassen unterrichtet werden. Zu unserem 22-köpfigen Kollegium gehören Sonderschul-Lehrerinnen und -Lehrer, Grund- und Hauptschullehrkräfte, 
Fachlehrkräfte in Religion, Sport, Hauswirtschaft  und Werken, sowie eine Sekretärin, ein Schulsozialarbeiter und ein Hausmeister.
Die Stadtteile Merzhausen, Wiehre, Stühlinger, Herdern, Littenweiler, Au, Wittnau und Sölden bilden den Einzugsbereich der Lessing-Förderschule, wobei die meisten Kinder und Jugendlichen aus unserem und den benachbarten Stadtteilen Littenweiler, Stühlinger oder Herdern kommen. Der Anteil ausländischer Schüler bildet einen erheblichen Prozentsatz. 
 
Welche Schüler besuchen die Förderschule?

Kinder bringen sehr verschiedene Lernvoraussetzungen mit. Schüler, die eine Förderschule besuchen, weichen in ihren Leistungen und in ihrem Verhalten deutlich von dem ab, was von Gleichaltrigen gemeinhin erwartet wird. Sie können trotz besonderer Lernhilfen den Anforderungen von Grund- oder Hauptschule nicht entsprechen. 
Die Lebens- und Lerngeschichte vieler Schüler weist Belastungen auf, die auf ihre Persönlichkeit und auf ihr Selbstwertgefühl gerichtete Hilfen begründen. 

Eine Lernstörung stellt sich nicht nur in komplexer Form dar , sondern taucht auch in Form einer Vielzahl kleinerer Störungen auf unterschiedlichster Ebene auf. So kennt man Schwieirigkeiten auf dem Gebiet des Lesens, Schreibens oder Rechnens. Die Übergänge sind fließend. Auch mit besonderen Förderbedürfnissen zur Entwicklung motorischer, sprachlicher, kognitiver, sozialer und emotionaler Fähigkeiten ist zu rechnen. Durch frühes pädagogisches Eingreifen und durch geeignete Fördermaßnahmen versuchen wir dem Entstehen, der Ausweitung und der Verfestigung von Lernstörungen zu begegnen.
 
Aufgaben und Ziele der Förderschule:

Schülerinnen und Schüler, die eine Förderschule besuchen, können dem Bildungsgang in einer Regelschule nicht folgen. Aufgabe der Schule muss es zunächst sein, den Schülern verloren gegangenes Vertrauen in die Schule und das eigene Verhalten wiederzugeben. Daher ist die Förderschule für sie ein  Erziehungs- und Lernort, an dem sie besondere Zuwendung, Förderung und Anerkennung erfahren. Hier soll es ihnen ermöglicht werden,

  • Verzögerungen, Hemmungen und Defizite der Entwicklung bestmöglich auszugleichen,
  • ihre persönlichen Fähigkeiten zu entdecken, zu entfalten und so Selbstvertrauen zu entwickeln,
  • die Umwelt zunehmend differenzierter zu erfassen
  • das für die Bewältigung des Alltags und die berufliche Bildung erforderliche Sachwissen zu erwerben,
  • wo immer möglich eine Rückführung in die allgemeine Schule vorzubereiten und zu begleiten,
  • Zugänge zu Arbeit und Beruf zu finden,

  • verlässliche Kontakte zu Personen, Gruppen und Einrichtungen zu knüpfen, die ihnen die Teilhabe auch am Leben außerhalb der Schule und über die Schulzeit hinaus ermöglichen
     
    Unterricht in der Förderschule 
    (laut Lehrplan)
    Im Mittelpunkt der Arbeit an der Förderschule steht die Förderung und Entwicklung der Fähigkeiten und Möglichkeiten der Kinder und nicht deren individuellen  Beeinträchtigungen und Defizite. Sie bietet ihnen vielfältige  Lernanlässe, Erfahrungen mit sich und anderen zu sammeln und ihre eigenen Leistungen einzuschätzen. Sie hilft ihnen zur 
    Geduld mit sich selbst, schützt sie vor Resignation, versucht ihren Lebensmut , ihr Selbstvertrauen und ihre Leistungsbereitschaft zu stärken. Dies kann vor allem durch Lernsituationen und soziale Erfahrungen geschehen, in denen sie sich selbst als erfolgreich erleben können. Im Sinne einer ganzheitlichen Pädagogik sollen neben Sachinhalten vor allem auch soziale und emotionale Ziele und Inhalte berücksichtigt und verwirklicht  werden.
     
    Unterrichtsgrundlage
    Förderschulen haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf zu unterrichten. 
    Unterrichtsgrundlage ist der Bildungsplan für Förderschulen in Baden- Württemberg. Möglicher Bildungsabschluß ist der Förderschulabschluß. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Schulfremdenprüfung sowie die Rückschulung in die Regelschule.
    Die Lessing-Förderschule verfolgt verschiedene Prinzipien und besondere Lerninhalte um, die Schüler optimal zu fördern:
     
       
  • Klassenlehrerprinzip
  • Teamteaching
  • ganzheitliche Förderung des einzelnen Schülers
  • Erlernen der Basistechniken des Lesens, Schreibens, rechnens
  • sonderpädagogische Fördermaßnahmen
  • Einzel -und Kleingruppenarbeit
  • Entwicklungsförderung (Bewegung, Wahrnehmung, Sprache, erleben und gestalten)
  • Lernerleichterungen durch Handlungsbezug, Anschaulichkeit und Lebensnähe, durch methodische Anforderungen,
  • Freies Arbeiten,
  • Vorbereitung auf Beruf und Leben,
  • Rhythmik,
  • Sportförderunterricht,
  • Projekte,
  • Arbeitsgemeinschaften, und Kurse mit Wahlangeboten

  • Kooperation mit allgemeinen Schulen, Jugendgruppen, Vereinen und Elterngruppen