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Schulsozial-Arbeit
an der Lessing-Förderschule
Die
Schulsozialarbeit
an
der Lessing-Förderschule wird durchgeführt durch
Herrn Gerhard
Schmid (Diplom-Sozialarbeiter FH)
Träger: INVIA
(Diözesanverband Freiburg e.V.)
Kontakt:
Tel: 0761/ 2017338
Fax: 0761/ 201 7389
Email: schmid.lfsvn@freiburger-schulen.bwl.de
Email: info@invia-freiburg.de |
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Die Lessing-Förderschule
hat bedingt durch den Schultyp einen erweiterten Einzugsbereich aus verschiedenen
Stadtteilen. Unterschiedliche Belastungen (multikulturelle Auseinandersetzungen,
Leistungsdefizite, Schwierigkeiten im Elternhaus) wirken sich auf das Schulleben
aus.
Arbeitsschwerpunkte:
Seit September 2002
existiert an der Lessingschule Schulsozialarbeit mit folgenden Schwerpunkten:
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Einzelfallhilfe
-
Sozialpädagogische
Gruppenarbeit
-
Gemeinwesenarbeit/ Vernetzung
-
Mitarbeit in Arbeitskreisen
der Schule (z.B. Erziehungskonzept)
-
Klassenrat
-
Gesprächskreis mit
Eltern
-
Erlebnispädagogische
Angebote
Freizeitangenote
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Laufende
Projekte:
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Fußball-AG
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Kletterprojekt
-
Streitschlichtung/ Täter-Opfer-Ausgleich,
Stopp-Regel
-
Klassenrat in 3 Klassen,
Ziel : Soziales Lernen
Prinzipien:
-
Die Schulsozialarbeit agiert
nach sozialpädagogischen Prinzipien. Sie leistet so einen Beitrag
zur Unterstützung der Lebensbewältigung von Schülerinnen
und Schülern und vermittelt zwischen den Leistungsanforderungen und
Erwartungen der Schule und den Leistungsmöglichkeiten und Erwartungen
der Kinder und Jugendlichen.
Sie ist Ansprechpartner
für
- Schülerinnen
und Schüler
- Erziehungsberechtigte
und Angehörige
- Lehrerinnen und Lehrer
- Fachkräfte ,
die am Erziehungsprozess beteiligt sind.
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Angebot:
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- Beratung und Einzelfallhilfe
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- offene Angebote
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- Arbeit mit Gruppen
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- Mitarbeit in der Institution
Schule
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- Kooperation im Gemeinwesen
mit dem Ziel der Vernetzung
-
- Hilfen beim Übergang
der Schülerinnen und Schüler von der Schule in die Arbeitswelt
-
- Konfliktbewältigung
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Links:
www.xenos-initiative.de
www.news.jugendsozialarbeit.de |
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Der
Klassenrat
Der Klassenrat ist das
Organ
der jeweiligen Klasse, über das die alltäglichen Aufgaben,
genauso wie das Durchführen von Projekten oder die Regelung von Konflikten
organisiert werden. Er ist ein Forum, bei dem Schüler ihre Anliegen
selbst in die Hand nehmen können und Kooperation, Mitverantwortung,
demokratische Umgangsformen, Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit
usw. erlernen.
Zum einen wird an einem
Klassenleitbild gearbeitet mit folgenden Fragen:
-
Wie wollen wir zusammen
arbeiten/ leben?
-
Welche Regeln gelten
innerhalb der Klasse?
-
Was läuft bislang
gut, was sollte verbessert werden?
Zum anderen werden Konflikte
im Gruppenzusammenhang konstruktiv bearbeitet und damit die Klassengemeinschaft
und das soziale Lernen gefördert. Auch konkrete Themen/ Projekte (z.B.
Sucht- und Gewaltprävention, Rollenspiele, Psychodrama usw. ) werden
im Klassenrat angeregt, geplant und vorbereitet. |
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Ablauf:
Unter Anleitung des Schulsozialarbeiters
/ Klassenlehrers (Moderator) findet wöchentlich der Klassenrat in
einem Sitzkreis statt. Während der Woche konnte sich jeder, der ein
Anliegen hat, in das "Ratsbüchlein" eintragen. Dabei ist wichtig,
dass nur der Name des Betroffenen und nicht der Grund eingetragen wird,
damit nicht schon im Vorfeld Auseinandersetzungen entstehen.
Folgende Regeln sind
bedeutend:
- Die Rolle der verantwortlichen
Erwachsenen (Vetorecht) bleibt durch den Rat unangetastet.
- Die Teilnahme ist freiwillig,
wer nicht daran teilnehmen möchte, bekommt eine andere Arbeit.
- Jeder darf zu jedem Thema
etwas sagen, insbesondere wenn es ihn direkt betrifft und die anderen hören
zu.
- Niemand wird ausgelacht,
beschimpft oder bedroht.
- Falls ein Konflikt nach
der dritten Sitzung nicht beigelegt werden kann, muss er anderweitig geregelt
werden.
- Der Klassenrat soll nicht
zum Tribunal werden.Wenn sich einzelne Schüler
nicht an die gemeinsam mit der Klasse verabredeten Regeln halten, werden
sie von den Mitschülern mit ihrem negativen Sozialverhalten konfrontiert
und erhalten die Chance, ihr Verhalten zu ändern. Eine Trennung zwischen
Person und Verhalten ist notwendig und der Schüler/ die Schülerin
erhält viel Beifall, wenn er/sie sich selbstkritisch mit seinen /
ihren Regelübertretungen auseinandersetzt.
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Viele Schüler/innen
wissen nicht, wie sie auf andere wirken und wie ihr Verhalten von anderen
erlebt wird. Ein offenes , ehrliches Feedback von der Klasse ist daher
eine Gelegenheit, ihr Einfühlungsvermögen zu schulen. Ausreden,
Verharmlosungen und Rechtfertigungen werden nicht akzeptiert. |
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Gemeinsam mit der Klasse
werden Möglichkeiten gesammelt, wie der Schüler in kleinen Schritten
sein Verhalten ändern kann. Durch diese Hilfsbereitschaft der Klassenkameraden
kann der/die Schüler/in spüren, dass es nicht um ihn/sie
als Person, sondern um das Verhalten geht.
Beeindruckend ist die
Offenheit und Ehrlichkeit der Schüler/innen, sowie die Möglichkeit
auch schwierige Schüler zu integrieren. |
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