Lessing-Förderschule Freiburg


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 Sport- und Bewegungserziehung 
an der 
Lessing-Förderschule

 1. Schüler/innen

Unsere Schüler/innen können die Leistungserwartungen des bestehenden Systems der Regelschulen nicht erfüllen und haben deshalb einen besonderen Förderbedarf, der sich vor allem auf folgende Bereiche bezieht:
Denken, emotionales Verhalten, Lernverhalten, Leistungsverhalten, soziales Verhalten, Motorik, Sprache und Wahrnehmung. Die Lebensgeschichte der Schüler/innen weist oft Belastungen auf, die ihre Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl massiv beeinflussen, nicht zuletzt aufgrund kulturell und sprachlich unterschiedlicher Lebenswelten. Da die Beherrschung des eigenen Körpers ein wichtiges Fun-dament für die emotionale und soziale Entwick-lung darstellt, kommt der Er-ziehung durch Bewegung und zur Bewegung für unsere Schüler/innen
 eine besondere Bedeutung zu. Bewegung ist erste und wichtigste Kom-munikationsform in der kindlichen Entwicklung; dabei vollzieht sich die motorische Entwicklung in der Auseinandersetzung des gesamten Organismus mit der Umwelt. Daraus ergeben sich gute Chancen zur Entwicklung einer positiven Identität für unsere Schüler/innen.

    2. Aufgaben und Ziele

    Die Bewegungswelt unserer Schüler/innen erfährt drastische Einschränkungen.
    Die immer häufiger auftretenden Haltungsschäden, Koordinationsprobleme, Herz- Kreislaufschwächen, Probleme mit dem Körpergewicht und psychischen Probleme sind nur einige der Folgen. Bewegung ist deshalb für die körperliche, emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung unserer Schüler/innen unentbehrlich. Neben dem Sportunterricht soll Bewegung als Unterrichtsprinzip im Spannungsfeld zwischen Ruhe und Bewegung den Unterricht kindgerechter und lernfreundlicher strukturieren. Dabei wollen wir die Schüler/innen in ihrer Persönlichkeit stark machen, sie befähigen, ihr Leben sinnerfüllt und produktiv zu gestalten. Folgende Fähigkeiten sollen gefördert werden: Anstrengungs-u. Durchhaltebereitschaft, Erfolgszuversicht, Selbstvertrauen, Selbstdiziplin, Verantwortungsbereitschaft, Fairneß, Toleranz und Teamgeist.

    Diese Fähigkeiten wollen wir im Rahmen einer leistungsorientierten Bewegungs- und Sporterziehung erreichen, wobei die Schüler/innen entsprechend ihrer  individuellen Fähigkeit gefördert und an die für sie größtmögliche  Leistungsgrenze herangeführt werden sollen.
    Die Kooperationsprogramme zwischen unserer Schule und den Sportvereinen  sollen frühzeitig die Möglichkeit für unsere Schüler/innen fördern, das  Vereinsleben kennen zu lernen. Die in den Vereinen erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten können wiederum auch die Bewegungs- und Sporterziehung an unserer Schule positiv beeinflussen. 
    Gesundheit und Wohlbefinden sind die Grundlage von Lebenszufriedenheit und Lebensqualität. Unsere Bewegungs- und Sporterziehung soll einen gezielten Beitrag zur Gesundheitserziehung leisten, indem sie unsere Schüler/innen zum aktiven Sporttreiben über den Unterricht und über die Schulzeit hinaus motiviert. Einen besonderen Schwerpunkt bilden in diesem Zusammenhang das Schwimmen und die Schneesportarten.
     

    3. Örtliche Besonderheiten

    Lage: Die Lessing-Förderschule liegt am Rande des Stadtzentrums mit einem schuleigenen Freigelände - einem Pausenhof mit großen Kastanienbäumen, den sie sich mit der Realschule teilt, die im gleichen Gebäude untergebracht ist.

    Pausenhof: Auf dem Pausenhof steht  ein großes Basketballfeld mit entsprechenden Körben zur Verfügung. Außerdem sind einige Balance-Spielgeräte angebracht und verschiedene Hüpfspiele auf dem Boden eingezeichnet. Zusätzlich ist in den Pausen Platz und Gelegenheit zu anderen Ballspielen, insbesondere Fußball.

    Sporthallen: Eine große Sporthalle und ein Gymnastikraum stehen beiden Schulen zur Verfügung. 

    Sportplätze: Die Schule hat eine Kunststoffspielfläche als Sportplatz. An einem  Vormittag kann der Sportplatz des Geländes für Leichtathletik genutzt werden. 

    Schwimmbad: Das städtische „Faulerbad“ steht für Schwimmun-terricht zur Verfügung.

    Umgebung: Obwohl die Stadtlage und der geteerte Pausenhof mit Kunststoffspielfläche  wenig Bewegung in der Natur zu ermöglichen vermag,  verspricht doch die nähere Umgebung große Bewegungsräume: Hier ist zum einen das Dreisamufer, das zum Wandern, Spaziergängen, zum Rollerbladen oder Radfahren einlädt. In wenigen Minuten sind zu Fuß auch öffentliche Spielplätze und der Sternwald zu erreichen. 
    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (alle Schüler haben eine Regio-Karte) sind in Reichweiten bis zu einer Stunde der Schwarzwald mit seinen saisonalen Möglichkeiten zu erreichen. Im Winter: Rodeln, Bigfoot fahren, Langlauf. Im Sommer: Wandern, Segeln am Schluchsee

    Kooperationen: Durch Kooperationen mit Sportvereinen (Schule-Verein) und anderen Schulen konnten auch trainingsintensivere Sportarten wie Skifahren, Segeln, Reiten, Tanzen, Ringen durchgeführt werden.
     
     

    4. Unterricht
     
     
    - Klassenlehrerprinzip
    - Auflösung des 45 Minuten- Takts
    - eine große gemeinsame Pause/ aktive Pause
    - verlässlicher Unterrichtsbeginn
    - gemeinsame Vesperpause im Klassenzimmer
    - Bewegungsangebote sind im Unterricht integriert:
    - Mathematik: Arbeiten mit Geräten (Stab, Softball, Tennisball)
    - Rechenspiele( Bewegung im Raum, am Platz bewegen, Eckenraten, Gruppenrechnen, Aufgaben verteilt im Raum)
    - Deutsch:  Schwungübungen, Laufdiktat, Lesespiele
    - Rollenspiele /Pantomime
    - Wochenplanarbeit/ Arbeit an Stationen (verschiedene Aufgaben sind im Raum verteilt, Schüler holen sich die Aufgaben und können auch verteilt im Raum arbeiten)
    - Veränderung der Sozialform: Einzelarbeit, Gruppenarbeit an Gruppentischen, verteiltes Arbeiten im Raum, auf dem Boden, im Flur
    - Einsatz von Materialien: Teppichfliesen, Rollbrett, Seile, Bälle, Tücher, Pedalo 
    - Arbeitsaufträge innerhalb des Schulhauses (Schokidienst, Hofdienst)
    - Unterricht im Freien: Lerngänge, Gang in die Stadt, Marktbesuch, Einkaufen, Wandern, Besuch des Spielplatzes
    - Unterricht auf dem Schulhof und Innenhof (Bänke und ein großer Tisch sind fest installiert.)
    Durchschnittlich werden 10 – 15 Minuten Bewegung in den Unterricht eingebracht.


     

     

     
     


     

    5.  Bewegungspausen
     
     
    Die große Pause wird zur Bewegungspause /aktiven Pause umgestaltet:
    - Auf dem Schulhof ist ein Basketballfeld mit Körben und Kunststoff-Boden vorhanden. 
    - Spielgeräte stehen den Klassen zur Verfügung: Gummitwist, Ballspiele, Wettspiele (schwarzer Mann), Basketball, Fußball, Tischtennis, Fangspiele

    Vesperpause: 
    - am Gruppentisch wird gemeinsam gevespert
    - Bewegungsspiele im Raum
    - Softball, Verstecken, Tanzen zur Musik
    Außerdem finden während des Schulvormittags neben den offiziellen Pausen (Vesperpause und große Pause) weitere Bewegungspausen statt:


    - Entspannungsübungen: Traumreise, Massage, Meditation
    - Gymnastische Übungen
    - Konzentrationsspiele und Wahrnehmungsspiele
    - Bewegungsspiele im Raum: Reise nach Jerusalem
    - Rhythmik
    - Besuch des Spielplatzes in der Nähe
    - Spiele im Freien auf dem Schulhof
    - Spaziergänge und Wanderungen am Fluss, auf Wiesen, im Wald 
    In kleinen Pausen bewegen sich die Schüler ca.15 min. Außerhalb des 
    Sportunterrichts liegt die Bewegungszeit an einem Vormittag zwischen 30 und 110 Minuten. 

     

    6. Vorbereitende Überlegungen

    Die Teilnahme am Modellversuch wurde durch die GLK und Schulkonferenz beschlossen.
    Die Möglichkeiten für ein erweitertes Sportangebot sind nun auch gegeben, seit zwei Sportlehrer an der Schule sind. 
    Gründung einer Arbeits-Gruppe-„Sport- und Bewegungserziehung“, bestehend aus 5 Personen aus dem Kollegium, die das Projekt begleiten und weiterentwickeln.
    Es wird ein Pädagogischer Tag zum Thema Sport und Bewegungserziehung stattfinden.
     
     

    7. Weitere Überlegungen:

    - Zusammenarbeit mit Studenten der PH und Sport-Uni.
    - Möglichkeiten für die Errichtung von Bewegungs- oder Kletteranlagen auf dem 
      Schulgelände.
    - Aufgetretene Probleme:
      Da das Kollegium dem Modellversuch recht aufgeschlossen gegenüberstand, traten 
      bisher keine Probleme auf .
    - Rückmeldungen:
     „Die Atmosphäre in der Großen Pause ist wesentlich entspannter, es gibt viel 
     weniger Streit.“
     „Die Kinder beschäftigen sich in kleineren Gruppen mit Gummitwist oder Ballspielen, 
     so kommt es weniger zu Spannungen.“
     „Wir freuen uns auf die Pause, weil wir da mit anderen spielen können.“
     

    Im Ergänzungsbereich bestehen die folgenden Angebote:

     Reiten – Arbeit mit Pferden

    Dieses Angebot gibt es über das Programm „Kooperation Schule-Verein“ seit 5 Jahren. Angesprochen wurden jeweils Schüler/ innen aus den Klassen 5 – 7. Da der Pferdesportverein in seiner Struktur sehr sozialpädagogisch ausgerichtet ist – die Reitwartin ist Dipl.-Sozialpädagogin – haben sich bisher keinerlei Probleme ergeben. Das entwickelte Programm erwartet keine schnellen Fortschritte. Die Schüler/innen sind regelmäßig jede Woche Donnerstag nachmittags auf dem Reitplatz. Sie erlernen nicht nur das Reiten, sondern auch Versorgung und Pflege der Tiere. Da der Verein über keine Reithalle verfügt, spielt sich alles bei Wind und Wetter im Freien ab. Nur bei extrem schlechtem Wetter findet der Theorieunterricht in einer
    kleinen Hütte statt.

    Eine Schülerin ist jetzt im 5. Jahr dabei: Sie wurde nach dem ersten Koop-Jahr ordentliches Vereinsmitglied, hat die für alle Mitglieder bestehende Möglichkeit genutzt, sich durch zusätzliche Stalldienste einen Großteil ihrer Reitstunden zu verdienen, hat inzwischen das Große Hufeisen und arbeitet als Assistentin in Anfängergruppen mit.
     

    Klettern
     
     
    Diese Sportart wurde bisher überwiegend für die Klassen 7 – 9 angeboten. Begonnen wurde im Schuljahr 1997/98 mit einer 8. Klasse wöchentlich 2 Stunden zu klettern – in Kletterhallen, an Außenwänden – im Folgejahr (98/99) nur noch 14tägig, aber dafür auch am Naturfels in der Umgebung Freiburgs. Den Abschluss dieser Klasse bildete ein Kletterwochenende in den Vogesen. Drei Schüler dieser Klasse nahmen auch an dem ersten in Freiburg durchgeführten Schülerkletterwettbewerb teil, ein Schüler belegte dabei den 
    2. Platz.
    In dieser Zeit stellte die Vergabe eines Lehrauftrags eine große Unterstützung dar. Nachdem dieses Programm gestrichen wurde, konnte das Kletterangebot nicht mehr in dieser Regelmäßigkeit stattfinden, sondern nur noch alle 1-2 Monate einen Vormittag, bzw. im Sommer 2002 in der Projektwoche täglich.

     Wintersport

    Langlaufen

    Seit 6 Jahren besteht das Angebot Langlauf für Schüler ab Klasse 7.
    Mit diesem Angebot soll den Schülern eine Wintersportart nahegebracht werden, die sie sich auch bei bescheidensten Verhältnissen später einmal selbst finanzieren könnten und die im nächsten Umfeld an mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbaren Plätzen durchgeführt werden kann.
    Bei guten Schneeverhältnissen fährt die Gruppe – ca. 10 Schüler/innen – wenn möglich 2 bis 3 mal pro Woche nach dem Unterricht auf den Berg (Abfahrt 13.30 Uhr, Rückkehr ca. 18.00 Uhr). Ziel des Lernens und Trainierens ist, als Mannschaft am Ski-Wettkampf der Freiburger Stadtschulen teilzunehmen, der meistens Mitte März durchgeführt wird. In diesem Winter fiel der Wettkampf den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer.
    In jedem Winter konnte bei den teilnehmenden Schüler/innen nach 3-4 Wochen beinahe die Wirkung eines Winterkuraufenthaltes beobachtet werden.
     

    Big-Foot fahren
     
     

    - Der alpine Wintersport wurde den Schüler/innen der Klassenstufen 6-9 in den vergangenen Jahren vorwiegend als Einzelaktion nahegebracht. Man ging mal einen Tag BigFoot-Fahren.
    - In diesem Winter wurde jedoch bereits das 2. Mal mit einem nahegelegenen Gymnasium innerhalb des Programms Kooperation „Behinderte-Nichtbehinderte“ ein gemeinsames Projekt durchgeführt: „Über das Inlinern zum Skifahren“. Teilgenommen hat beide Male eine 7. Klasse.
    Dazu fanden von Oktober bis Weihnachten 6 Doppelstunden in der Sporthalle des Gymnasiums statt, in denen die Schüler/innen die Grundlagen des Inlinerns erlernten, bzw. ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten verbesserten und ausbauten.
    - Nach den Weihnachtsferien fanden dann jeweils Freitag nachmittags sechs Skinachmittage auf dem Feldberg statt. In dieser Zeit begannen die Schüler/innen mit Big-Foot in kleinen Gruppen, angeleitet von Schülermentoren des Gymnasiums. Bereits am 3. Nachmittag konnten aufgrund unterschiedlicher Fortschritte die Gruppen verändert werden. Am letzten Nachmittag konnten mehrere Schüler/innen auf Snow-Blades umsteigen.
    Auch dies Projekt soll im nächsten Winter wiederholt werden.

     
     

    Tanzen
     
    Die Kooperation mit dem Tanzsport-Verein findet schon seit über 5 Jahren regelmäßig statt. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe. Die  Organisationsformen wurden variiert: Das Tanzen wurde in Form von Projekttagen oder als ergänzendes Unterrichtsangebot am Vormittag oder Nachmittag angeboten, zum Teil in den Räumen des Tanzvereins (Tanzstudio) und teilweise in den Schulräumen. Auch wurde den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, am Unterricht im Tanzverein und an Festen, Auftritten etc. teilzunehmen und so Integration im Verein zu erfahren.
    Da sich in dieser Altersstufe immer weniger Jungen als Mädchen zum Tanzen anmeldeten, richtete sich das Angebot speziell an Mädchen. 

    Inhalte und Ziele des Tanzunterrichts sind:
    - Entwicklung von Team- und Kooperationsfähigkeit sowie Toleranzbereitschaft
    - Entwicklung von Selbstwertgefühl, Selbstdisziplin, Konzentrationsfähigkeit
    - Förderung von Kreativität, Fantasie und Ästhetik (Entwicklung eigener Choreografien)
    - Förderung von Bewegungsqualitäten, Koordination und Rhythmusschulung
    - Kennen lernen und Schulung verschiedener Tanzarten: 
    Hip-Hop, Streetdance, Paartänze (Walzer, Cha-Cha-Cha, Rumba, Salsa, Rock´n´Roll) und Kreative Tänze.
     
     
     

     Ringen

    „Vom Spiel mit der Kraft zum Ringen“ ist unser neuestes Projekt im Rahmen der Kooperation Schule-Verein. Der Trainer, selbst ein sehr guter Ringer (u.a. 2facher Deutscher Vizemeister) und erfahrener Lehrer, vermittelt unseren Schülern über folgende Inhalte das Ringen:
    - Spiel- u. Übungsformen zum vertrauensvollen Miteinander
    - Experimentieren mit Gleichgewicht und Körperspannung
    - Kräftemessen 
    - Anleitung zum sicheren Fallen
    - Kennen lernen ausgewählter Techniken in Kampfsituationen
    - Kennen lernen sensibler Formen der körpernahen Auseinandersetzung in der
       Verantwortung, Achtung und Fürsorge im Umgang mit sich und den anderen.

    Schüler/innen wollen ihre Kräfte messen, um sich mit anderen und auch mit sich selbst auseinander zu setzen. Dies ist eine sinnvolle Art der Auseinandersetzung. Entscheidend dabei ist, dass sich dies in einem fairen Rahmen mit genauen Regeln und Ritualen abspielt, damit andere nicht verletzt werden oder sich bedroht fühlen. Faires Verhalten schließt Gewalt jeglicher Art aus.
    Beim Ringen werden Körpermotorik (Bewegungsdynamik, Kraftdosierung, Muskeltonus) und Koordinationsabläufe geschult. Hinzu kommen Herausforderungen auf emotionaler Ebene (Impulsivität, Ängstlichkeit, Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein). 
    Das Ringen an unserer Schule dient auch der Gewaltprävention und der Integration ausländischer Schüler/innen.
     

     Segeln

     Zum 3. Mal in Folge findet gemeinsam mit der Hebelschule (Neustadt) eine 
     Projektwoche zum Thema „Segeln" statt.
    Mit einer Schülerzahl von 6-8 Schülern fahren wir zu diesem Anlass für einige Tage an den Bodensee. Auf dem Campingplatz bei Bodman werden dann die Zelte aufgeschlagen. Für das leibliche Wohl sorgen die Schüler selbst, d.h. unter anderem auch, dass für warme Mahlzeiten, Holz aus dem naheliegenden Wald gesucht werden muss. Danach können erst die Speisen auf dem Lagerfeuer zubereitet werden. Da wir in der Vergangenheit mit diesem Projekt nur äußerst positive Erfahrungen gemacht haben, möchten wir nun erstmals in diesem Sommer eine Segel-AG anbieten. Diese soll in den Sommermonaten wöchentlich am Schluchsee (Aha) stattfinden. Bei dieser Segel-AG werden die Schüler nicht „nur“ Erfahrungen im Segeln sammeln, sondern die Natur als Erlebnisbereich erfahren und soziale Brücken durch gemeinsames Erleben schaffen. Des weiteren sollen die Schüler Schlüsselqualifikationen erwerben, wie beispielsweise Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbereitschaft, Erfolgszuversicht, Selbstvertrauen, Selbstdiziplin, Fairneß und Toleranz.

    Autoren (alphabetisch): Thomas Baechle, Peter Haas, Kristina Precht,  Manuela Schraut-Keppeler, Stefanie Schwarze, Heide Simon, 

    Freiburg, den 16. Juni 2003